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Diese Bibliographie, die sich in die Geschichte der deutschen Adelsbibliographien (1753-1999) einreiht, wurde sukzessive vom Verfasser vom 9.Februar 1997 bis zum 15.September 1999 in insgesamt 504 Stunden erarbeitet. Sie entstand ohne finanziellen Zuschuß von außen lediglich aus erwirtschafteten Mitteln des Instituts Deutsche Adelsforschung. Für die Ermittlung und Erfassung wurden mehrere Reisen in die Universitätsbibliothek zu Kiel, die Bibliothek des Schleswig-Holsteinischen Landesarchivs zu Schleswig, die Stadtbücherei zu Schleswig, die Mecklenburg-Vorpommersche Landesbibliothek zu Schwerin, die Universitätsbibliothek zu Greifswald und die Staatsbibliothek Berlin Preußischer Kulturbesitz zu Berlin durchgeführt. Die Literaturerfassung erfolgte ausschließlich über rechnergestützte Systeme, und zwar im Institut Deutsche Adelsforschung über einen Arbeitsplatzrechner, auf Reisen mit einem transportablen Kleinrechner (Notebook).
Die Bibliographie zum deutschen Adel 1200-1999 umfaßt im Hauptteil der Titelaufnahme 159.670 Worte und wurde von Beginn an 594 x ergänzt. Enthalten sind 6.279 bibliographische Nachweise, darin integriert thematisch zusammenhängend weitere 2.186 Nachweise, zusammen daher 8.465 bibliographische Quellen. Davon sind 5.888 oder 69,5 % nicht selbständig erschienen, d.h. als Aufsätze in Sammelwerken, Zeitungen oder Zeitschriften. Folgende Autoren von Aufsätzen, Artikeln oder Büchern wurden außer dem Verfasser dieser Bibliographie am häufigsten ermittelt: Thoedor Schön (1855-1911) 25 x, Oldwig v.Uechtritz und Steinkirch(1832-1910) 36 x, Freiherr Albrecht v.Houwald (1866-1958) 27 x, Kurd v.Strantz (1863-1949) 29 x, Frhr. Thomas v.Fritsch-Seerhausen 31 x, Joachim Friedrich v.Owstien (1881-1970) 39 x, Friedrich v.Klocke (*1891) 33 x, Heinrich v.Wedel 62 x, um nur eine Auswahl der Verfasser zu nennen, die sich seit Gutensbergs Buchdruckerfindung besonders häufig mit dem Adel als Stand auseinandergesetzt haben.
Verfasser, die ungenannt waren, wurden unter der Bezeichnung "NN" für "Non nominatus" in diese Bibliographie aufgenommen; solche finden sich vor allem im 18. und 19.Jahrhundert. Sie nehmen in der Gesamtbibliographie etwa 20 % ein. An "Sprechsaal"- und "Eingesandt"-Artikeln, die man mit heutigen Leserbriefen vergleichen kann, sind 72 aufgenommen worden, sie stammen alle aus dem Deutschen Adelsblatt, welches mit insgesamt 2.661 Artikeln vertreten ist.