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Korrespondenzen mit Kaiser Wilhelm II.

Briefe an den Preußenherrscher aus dem Jahre 1918 bis zu dessen Tod im Jahre 1941

Personalien norddeutscher Edelleute und aller Adeligen, die Anliegen an den abgedankten preußischen König und ehemaligen Deutschen Kaiser Wilhelm II. (1859-1941) herangetragen hatten, sind in einem interessanten Bestand vereinigt und beinhalten tausende noch unerschlossener Briefe.

Wilhelm II. erhielt in seinem niederländischen Exil in Doorn in den Jahren nach seinem Grenzübertritt im November 1918 bis zu seinem über zwei Jahrzehnte später eintretenden Tod aus der deutschen Bevölkerung und namentlich auch vom deutschen Adel tausende von Danktelegramme, Glückwunschreiben zu Jubiläen oder Geburtstagen, Treuebekundungen oder kritische Anmerkungen, politische und private, militärische und zivile Schriftstücke zugesandt. Ausgwertet worden sind diese noch nie für den deutschen Adel, meist immer nur in Verbindung mit der Betrachtung Kaiser Wilhelm II. und seiner Vorhaben.

Die Schriftstrücke gelangten nach dem Tode des Exilkaisers endlich fast alle in das Rijksarchief Utrecht, so daß eine Benutzung der Archivalien für deutsche Benutzer nur unter erheblichem Zeit- und Geldaufwand möglich war. in den neunziger Jahren des verflossenen 20.Jahrhunderts wurde jedoch von einer niederländischen Reproduktionsfirma der gesamte Bestand auf Mikrofiche verfilmt.

Seither verfügt die Bayerische Staatsbibliothek München über ein Exemplar dieser Gesamtverfichung, so daß nunmehr auch unter wesentlich kleinerem Aufwand eine Einsichtnahme in diesen Bestand möglich ist. Dies Auskunft wurde am 10.5.2001 dem neu online gestellten "Gesamtverzeichnis der ausländischen mikroverfilmten Archivalien in der Bayerischen Staatsbibliothek" unter der Adresse http://www.bsb.badw-muenchen.de/mikro/litup65i.htm entnommen. In der Einleitung zu den Seiten des Gesamtverzeichnisses heißt es außerdem:

Um nun zu ermitteln, wer wann an den Kaiser was schrieb, müssen die Bestände allerdings noch biographisch erschlossen werden. Zur Zeit sind sie nur in folgenden Ebenen verzeichnet (wir haben hier gleich eine Auswahl für den uns interessierenden Personenkreis des deutschen Niederadels getroffen. Die Relevanz haben wir mit ein bis drei Sternchen angeführt. Drei Sternchen bedeuten höchste Relevanz für ein mögliches Vorkommen deutscher niederadeliger, Freiherren und Grafen):

1. Korrespondenzen des Kaisers (Unterlagen persönlicher Art):

2. Sonderkorrespondenz des Kaisers Falls Sie die oben genannten Bestände für eigene Forschungen nutzen möchten, begeben Sie sich bitte zur Durchsicht in die Staatsbibliothek München. Kontakt und Adresse mit Lageplan und Öffnungszeiten finden Sie unter der folgenden Adresse: http://www.bsb.badw-muenchen.de

Die Signatur zum Bestellen lautet: "Film P 99.697-Fichenummer". Fiches können aber auch nach Kästen bestellt werden (siehe hierzu die Konkordanzübersicht auf der Website http://www.bsb.badw-muenchen.de/mikro/litup65.htm).


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Online gestellt am 10.05.2001