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Rangliste der Königlich Preußischen Armee Januar 1813

Register zu Offizierslisten mit über 3.000 Personal-Nennungen

Wie die anderen Ranglisten zur Preußischen Armee enthälte auch die vom Jahre 1813 wichtige Daten, die bisher durch einen Index nicht erschlossen gewesen sind. Im Vergleich zur Rangliste von 1806 aber, die auch noch die nachherigen Verhältnisse der Offiziere bis ins Jahr 1828 aufführt, birgt die hier vorgestellte Liste zwar weit weniger Daten, da sie nur eine Momentaufnahme der personalgeschichtlichen Komponente aus dem Stichjahr 1813 darstellt, doch läßt sich mit ihr im Kontext mit der Betrachtungen der anderen Ranglisten rasch feststellen, ob es Kontinuitäten und Brüche im Offizierkorps gab.

So läßt sich leicht konstatieren, ob von einer Familie nach gut einem Jahrfünft noch Verteter im Offizierkorps vorhanden sind oder nicht und mit ein bißchen Glück und Kombinationsgabe lassen sich hier selbstverständlich auch Offiziere finden, die früher im selben oder einem höheren Rang wieder auftauchen.

Auf einen entscheidenden Nachteil dieser Rangliste von 1813 muß indes noch hingewiesen werden, denn entgegen den anderen Ranglisten der Kgl. Preußischen Armee hat der Ersteller, das Kriegsministerium, bei den Subalternoffizieren (Premierleutnante, Sekondeleutnante, Leutnante, Fähnriche, Cornette) und Hauptleuten (Rang Hauptmann, Rittmeister, Stabshauptmann, Stabsrittmeister, Capitain, Stabscapitain) auf die Angabe der Adelskennzeichen (meist "v.") grundsätzlich verzichtet.

Bei diesen Ranggruppen kann also nicht davon ausgegangen werden, daß sie grundsätzlich alle nichtadelig wären, nur weil das "v." im Namen fehlt. Andererseits kann auch der wirklich nichtadelige Offizier nicht vom Adeligen unterschieden werden. Nur unter Zuhilfenahme anderer Ranglisten der Kgl. Preußischen Armee von davor- und danachliegenden Zeiträumen kann hier eine eindeutige Identifizierung vorgenommen werden. Adelskennzeichen sind nur dann bei Subalternoffizieren und Hauptleuten vorhanden, wenn diese einen Doppelnamen führen und als mittlerer Namensbestandteil das "v." ohnehin zum Namen gehörte (Beispiel siehe unten). Alle Generale und Stabsoffiziere der vorliegenden Rangliste werden übrigens auch nachgewiesen in der Dienstaltersliste der Kgl. Preußischen Armee nach dem Stand vom 1.Janaur 1813.

Aufgenommen wurden in den Index Name, Rang und Seitenzahl, auf dem der Betreffende vorkommt. Ein Beispiel: Auf Anfrage erhalten Sie von uns die Auskunft, daß der "Sekondeleutnant v.Bercken" in dem genannten Werk auf den Seiten 605-606 vorkommt. Dieser Seitenkontext beinhaltet das ganze Regiment, so daß man den Zusammenhang versteht, da nicht jedes Regiment auf einer, sondern gelegentlich auf mehreren Seiten behandelt wird und die Truppenbezeichnung manchmal nicht auf der Seite steht, auf der der Name verzeichnet ist (sondern einige Seiten zuvor). Der Name "v.Bercken" kommt zwar allein auf Seite 606 vor, aber Seite 605 ist zum Verständnis nötig, um erkennen zu können, um welchen Truppenteil es sich eigentlich handelt. An Auskünften zu dem Gesuchten finden Sie dann im Original

Die genauen Seitenzahlen für jeden einzelnen Offizier sowie den Standort der Quelle in einer deutschen Bibliothek, von der Sie Reproduktionen der Volltexte erhalten können, senden wir Ihnen gern zu. Bitte benutzen Sie hierfür bitte unsere Anfragefomular, welches Sie am Ende jedes Indexteiles A-G, H-Q und R-Z finden.


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Online gestellt am 29.10.2001