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Adel als Thema in den deutschen Zeitungen 1914-1935

Register zu Erwähnungen des Adels und einzelner Familien in der Presse

Bei den unten genannten Erwähnungen handelt es sich um Zeitungsausschnitte aus vielen deutschen meist überregionalen Tageszeitungen wie dem Deutschen Tageblatt, der Deutschen Tageszeitung, dem Hamburger Kurier, der Kreuzzeitung, der Berliner Volkszeitung, der Welt am Montag, der Täglichen Rundschau, der Deutschvölkischen Blätter, dem Reichsboten, der Haller Zeitung, der Vossischen Zeitung, dem Berliner Volksblatt oder dem Fränkischen Kurier, um hier nur eine kleine willkürliche Auswahl aufzuzählen.

Interessant ist diese breitgefächerte Auswahl deshalb, weil sie ein unterschiedliches politisches Spektrum widerspiegelt, welches in dieser Zusammensetzung sonst wohl nicht existieren dürfte. Sie entstammt in ihrer Gesamtheit der Sammlung einer Korporation und fand eingang in die akten als Berichterstattung über das Thema "Adel und Großgrundbesitz".

Dabei lassen sich folgende Schwerpunkte feststellen: Der Adel war von bis 1914 meist nur Gegenstand der Berichterstattung , wenn es um Vorrechte des Adels in Preußen ging, auch rechtliche Auseinandersetzungen, z.B. zwischen Heroldsamt und Reichsgericht in einzelnen Entscheidungen, füllen die Blätter dieser Zeit.

Mit dem Krieg 1914/18 rückte dann die Stellung des Adels in der Verfassung und seine Opfer an Gefallenen immer mehr in das Interesse der Journalisten. Ende 1918 und 1919/20 konzentrierten sich die deutschen Journalisten auf die Frage der Abschaffung des Adels, seiner Position im neuen deutschen Verfassungsrecht sowie auf den Eisner-Attentäter Garfen Arco-Valley.

Danach geht es häufig um die Position des Adels in der Republik, seit Mitte und ende der zwanziger Jahre dann taucht die auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus auf und schließlich wird nach 1933 der Adel meist nur noch erwähnt, um ihn zu diffamieren und ihn bloßzustellen. Dadurch werden allerdings auch adelige Widerständler gegen das NS-Regime offenbar.

Da diese Artikel in keiner Bibliographie zu finden sind, wurden sie im folgenden aufgenommen und biographisch, nicht aber bibliographisch ausgewertet. Vorkommende Personen wurden als oberste Erfassungskategorie angenommen, Sachthemen blieben außen vor und finden in diesem hier vorliegenden Verzeichnis nur dann Erwähnung, wenn sie in Zusamenhang mit einer biographischen Nennung standen. Das bedeutet, daß die von uns biograpisch indexierten Aktenbände sachthematisch noch wesentlich mehr Material enthalten als hier angedeutet.

Falls Sie den Wortlaut der einzelnen Artikel erfahren möchten, können Sie sich gern aus dem die Sammlung besitzenden Archiv Reproduktionen anfertigen und zusenden lassen. Wir nennen Ihnen auf Wunsch gern die genauen Beszeichnungen und Fundorte dieser Artikel.

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Aus dem Jahr 1914:

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