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Rangliste der Kurfürstlich Brandenburgischen Armee 1640-1688

Register zu Offizierslisten mit 6.251 Personal-Nennungen

Gerade über die alte Armee des Kurfürstentums Brandenburg gibt es nur noch wenige Personalunterlagen, da diese größtenteils bereits 1945 beim Brand des Heeresarchivs zu Potsdam zerstört worden sind. Umso dankbarer muß die Forschung für publizierte und überlieferte Werke sein, die sich der vor 1945 noch vorhandenen Quellen bemächtigten und sie in ihre Ergebnisse einfließen ließen. Solche Werke nun sind durchaus vorhanden, weisen aber oft bedauerlicherweise kein Register auf.

Wir haben ein entsprechendes Buch mit über 400 Truppenteilen und mehrere tausend Personalnennungen ausgewertet und erstmals nach adeligen Nachnamen indexiert. Diese Namen sind im folgenden Register mit den zugehörigen Seitenzahlen in dem Werk aufgelistet.

Wappen Kurfürstentum BrandenburgInsgesamt wurden in der Publikation die nach den Nummern 1 bis 421 bezeichneten einzelnen Truppenteile nach ihrer Formationsgeschichte und nach ihrem Offizierspersonal vorgestellt, meist Bataillone und Regimenter sowie die sonstigen selbständigen Truppenkörper ("Ranglisten der kurbrandenburgischen Armee 1640-1688"). Hinzu kam am Ende des Werkes ein sozusagen fast nach Redaktionsschuluß eingetroffene und daher nicht in den ersten Abschnitt eingearbeiteter Anhang mit dem Titel "Nachträge zu den Ranglisten".
 

Abbildung links: Mit den Attributen des Kampfes (Schwert), des Ruhmes (Lorbeerzweig) und der Herkunft (kleines Hohenzollernwappen aus dem Nürnbergischen unten rechts) versehenes Wappen des Kurfürstentums Brandenburg, wie es unter den ehemaligen Burggrafen v.Nürnberg ab 1417 bestanden hat: "In Silber ein mit dem Kur [-fürsten] hut gekrönter, auf den Flügelknochen mit goldenen Kleestengeln belegter, golden bewehrter roter Adler, im rechten Fang ein goldenes Szepter, im linken ein gold gegrifftes silbernes Schwert haltend, auf der Brust mit einem blauen Herzschild belegt, darin das aufgerichtete goldene Szepter des Reichserbkämmerers." Unter diesem heraldischen Zeichen kämpften viele Offiziere treu für ihren Kurfürsten.

In der Quelle werden - entgegen den üblichen Gepflogenheiten der preußischen Ranglisten - meist auch Herkunft und Vornamen der Offiziere genannt, was besonders vorteilhaft bei der biographischen Einordnung wirken kann. Nicht immer waren in den Originalen die Namen richtig lesbar oder sie sind verfremdet beschrieben worden. Das war nicht Schuld des Verfassers, sondern der Quellen, da man im 17.Jahrhundert oft noch keinen besonderen Wert auf eine richtige Ortographie legte.

Außerdem waren viele Ausländer, namentlich Franzosen, Mitglied des Offizierskorps, so daß die deutschen Schreiber der originalen oft heute nicht mehr existenten Ranglisten die Namen ohnehin anders schrieben, weil sie ihnen fremd klangen. So ist damit zu rechnen, daß beispielsweise ein hier einmal fiktiv angenommener Offizier namens "Alfenslebe" sehr wahrscheinlich zur Familie v.Alvensleben gehört.

In diesen Fällen hat der Verfasser des Werkes Namensalternativen hinzugeschrieben. Sowohl die Ursprungsnamen als auch die Namensalternativen wurden in das folgende Register mit aufgenommen. Es kommt übrigens mehrfach vor, daß ein Name öfters auf einer Seite auftritt. Dann wurde aber trotzdem nur eine seitenzahl vergeben. Diese Stellen und Mehrfachnennungen sind im Register nicht gekennzeichnet, so daß es für den Benutzer zumutbar ist, die Seite jeweils ganz durchzusehen, um sicher zu gehen, daß dem Leser keine Namensnennung entgeht.

Der Umfang jedes einzelnen Eintrages kann sehr stark variieren. Handelt es sich um einen hohen Offizier, so wird in der Quelle meiste dessen Formation, beschrieben mit ihrem Gründungs- und eventuell Abdankungsdatum, ihrer Geschichte und ihren Einsätzen, beschrieben. Hinzu kommen in der Regel die persönlichen Daten wie Geburts- und Sterbejahre sowie sonstige Ämter. Bei anderen Nennungen - vor allem bei denen von Subalternoffizieren, ist nur wenig mehr als der Rang und die Truppe vorhanden, z.B:

Immerhin jedoch werden eben meist der Vorname und der Truppenteil sowie der Rang genannt, was angesichts der desolaten Quellenlage an archivischem Material bereits eine wertvolle Angabe ist.

Genannt werden im folgenden Abschnitt alle Nachnamen sämtlicher ermittelbarer Kurfürstlich Brandenburgischen Offiziere in allen 421 Truppenteilen, die im Kurfürstentum Brandenburg zwischen 1640 und 1688 aufgestellt worden sind. Registerteile: A-D / E-J / K-N / O-Sch / Se-Z

Bemerkung: Die Anzahl der Punkte hinter einem Namen gibt die Häufigkeit der Erwähnung an; jeder Punkt bedeutet eine Nennung!


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