Institut Deutsche Adelsforschung
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Kleines ABC zum deutschen Adel

Namen, Verbände, Daten, Fakten aus fünf Jahrhunderten

Die vorliegende Webseite ist Teil eines kleinen virtuellen Lexikons betreffend herausragende Persönlichkeiten des deutschen Adels der Neuzeit sowie adelseigene Begriffe und Institutionen. Neben einer thematischen Einleitung zum Gesamtwerk finden Sie hier auch Register aller Artikel im Lexikon auf der Verzweigungsseite.

Reiswitz, Georg Leopold Freiherr v.

Schriftleiter, Kgl. Preuß. Kriegsrat, * Moschen 7.Februar 1765, † 27.Juni.1828.

Eigentlich Georg Leopold v.Reiswitz, Freiherr v.Kaderzin und Grabowska. Als Sohn des Königlich Preußischen Hauptmanns Heinrich Wenzel v.Reiswitz auf dem väterlichen Gut geboren. Sein Sohn Georg Heinrich Rudolf (1765-1828) und sein Enkel Georg Heinrich Rudolf (1795-1827), der durch Selbstmord endete, gingen später in die Geschichte der Militärwissenschaft als die Erfinder des maßstabsgerecht verkleinerten Kriegsspiels als Ausbildungsmittel für die Offiziere ein.

R. selbst war - nach seiner Tätigkeit als Kgl. Preußischer Regierungsrat - standesorientiert und zeichnete 1824 alleinverantwortlich als Herausgeber, Initiator und Hauptverfasser des Adelsperiodikums "Das Preußische Adelsarchiv historischen, statistischen und genealogischen Inhalts in zwanglosen Blättern herausgegeben von einem Standesgenossen", welches in Berlin in mindestens 18 Lieferungen vom August 1824 an erschien und vornehmlich genealogische und heraldische Fragen des norddeutschen Adels behandelte.

Werke: Glaubensbekenntniß der Mennoniten und Nachricht von ihren Colonien nebst einer Lebensbeschreibung von Menno Simonis, Verlag Rücker, 1824

Quellen und Schrifttum: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der freiherrlichen Häuser, Jg.XL, Gotha 1890, S.667-668


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