Institut Deutsche Adelsforschung Gegründet 1993 - Online seit 1998
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Die Presse berichtete

Medienaufsätze, in denen das Institut Deutsche Adelsforschung erwähnt wird

Im folgenden Abschnitt finden Sie einige Aufsätze zusammengestellt, die aus Artikeln oder Erwähnungen des Instituts Deutsche Adelsforschung in der Online- oder Printpresse bestehen.

22.02.2001 - Adel verpflichtet (aus: Wirtschaftswoche)
01.11.2000 - Adel im Internet (aus: Oertzenblätter)
18.08.2000 - Adel verpflichtet (aus: Rheinzeitung)
26.06.2000 - Der Geschichte des Adels auf der Spur (aus: Schleswig-Holsteinische Tageszeitung)
27.01.2000 - Spectator. In oder Out? Die Bunte Trendbörse (aus: Bunte)



Der Geschichte des Adels auf der Spur

Der Adelsforscher Claus-Heinrich Bill aus Owschlag (Kreis Rendsburg-Eckernförde) hat seine persönliche Faszination für alte deutsche Adelsgeschlechter zum Broterwerb gemacht. So gründete der 32jährige 1993 das Institut für Deutsche Adelsforschung. „Es hat mich schon immer fasziniert, Herkunft, Geschichte, familiäre Zusammenhänge oder etwa besondere Ereignisse der Adeligen zu erforschen, um die historische Wahrheit herauszufinden“, sagt Bill. „Ich bin von Natur aus neugierig,“ erklärt er seinen Forscherdrang.

Der Bedarf an verläßlicher Information über deutsche Adelige ist in der Bundesrepublik, aber auch international groß. Besonders ausgewanderte Amerikaner hätten ein brennendes Interesse daran, nicht nur ihre genealogischen Wurzeln in Deutschland zu erforschen, sondern möglichst nachzuweisen, daß sie von adeliger Herkunft sind. Denn das Adelsattribut „von“ und Titel wie Graf, Baron oder etwa Freiherr besitzen nicht nur hier zu Lande einen geheimnisvollen oder gar noblen Nimbus.

Claus Heinrich Bill greift bei seinen Nachforschungen nicht nur auf dicke, zum Teil noch ledergebundenen Wälzern über deutsche Adelsgeschlechter zurück. Vielmehr verfügt er auch über ein riesiges, institutseigenes Datenarchiv und ist im elektronischen Datenverbund mit vier weiteren deutschen Einrichtungen sowie Staatsarchiven und Hochschulbibliotheken im gesamten Bundesgebiet verknüpft.

Präsent ist er auch im Internet mit einer eigenen Homepage (www.edelleute.de). Der Adelsforscher ist trotz Internet dennoch häufiger Gast im Schleswig-Holsteinischen Landesarchiv in Schleswig, wo er oft tagelang verschwindet, um besondere Wünsche seiner Klienten zu erfüllen. Die Quellenlage sei hier besonders gut, weil vieles erhalten geblieben ist, schwärmt Bill. „Es ist jedoch nicht meine Aufgabe, Auszüge von Dokumenten, Kopien von Urkunden oder Bildern aus den Archiven anzufertigen“, erläutert der Adelsforscher. Vielmehr teile er den Interessenten den exakten Fundort der gewünschten Dokumente mit genauester Quellenangabe bis hin zur letzten Seite mit. Eine oft mühselige Puzzle-Arbeit, die mit zwanzig Mark pro angefangene halbe Stunde Recherche in Rechnung gesetzt wird.

Daß der Adelsforscher dabei hin und wieder auf seltsame Geschichten stößt, beweist das Schicksal des preußischen Offiziers Babo v.Rohr. Er wurde 1850 in Schleswig-Holstein mit 34 Jahren bei einem Säbelduell erstochen und fand auf dem Friedhof des Dorfes Hohn (Kreis Rendsburg-Eckernförde) die letzte Ruhe. Der Anlaß für das tödliche Duell war so skurril wie banal: Ein Offizierskamerad hatte sich der Dienste seines Burschen unerlaubt bedient.

Das Interesse an Adel und Aristokratie scheint zurzeit zuzunehmen. So fand im Mai im Flensburger Einkaufszentrum „Fördepark“ eine gut besuchte Veranstaltung „Aristokratie im 21.Jahrhundert“ statt.

(Quelle: Schleswig-Holsteinische Tageszeitung vom 26.Juni 2000 bzw. Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag, Ausgabe 26.Juni 2000, unter http://www.shz.de/news/archiv/index.phtml, Stichwort "Der Geschichte des Adels auf der Spur", Version vom 20.Juli 2000)


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Online gestellt am 03.03.2001