Institut Deutsche Adelsforschung Gegründet 1993 - Online seit 1998
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Wir über uns

Das Institut Deutsche Adelsforschung stellt sich vor

Das IDA ist eine noch deutsche Forschungseinrichtung. Im Jahre 1993 beginnt die Geschichte des Instituts. Mit der privaten Gründung einer wissenschaftsorientierten Forschungseinrichtung durch den Gepr. Ökowirt Claus Heinrich Bill, die finanziell unabhängig geführt wird, werden die Grundlangen für eine intensive Tätigkeit im Bereich der deutschen Adelsforschung gelegt.

Gerade die im kulturellen Sektor immer wieder zu beobachtenden Mittelkürzungen ließen es wünschenswert erscheinen, eine Organisation zu begründen, die sich durch eigene Tätigkeit finanziert und damit Freiräume zur Erforschung auch komplexer Zusammenhänge und größerer arbeits- und zeitintensiverer Projekte schafft.

Thematischer Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Erforschung des deutschen untitulierten Adels, der Freiherren und Grafen, der einheimischen und der eingewanderten ausländischen Adelsfamilien von 1200 bis zur Gegenwart. Räumlich konzentrieren wir uns auf das Gebiet des ehemaligen Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation.

1995 erschien nach einer Anlaufzeit von zwei Jahren der erste Band der eigenen Schriftenreihe, seit 1998 erscheint die Zeitschrift Nobilitas für deutsche Adelsforschung. Seit Oktober 1998 sind wir außerdem online und haben seitdem mehrere hundert einzelne Unter-Websiten gestaltet, die alle unter dem Dach von www.edelleute.de abrufbar sind und sich den verschiedensten Themen zuwenden.

Ein erster Schwerpunkt der Arbeit war 1993-2000 die Erstellung zahlreicher Familiengeschichten einzelner vor allem vertriebener ost- und mitteldeutscher Adelsgeschlechter. Besonders zum Tragen kam hierbei die heuristische Arbeit, also die Fähigkeit, Quellen ausfindig zu machen, was sich besonders für ehemals deutsche Gebiete wie Pommern, Schlesien, Ost- und Westpreußen sowie Posen nicht immer einfach gestaltete.

Vielfache Aktenvernichtungen und -zerstörungen im 2.Weltkrieg, Aktenaus- und -verlagerungen machen auch heute die Forschung für diese Gebiete nicht einfacher. Hier setzt das IDA an, indem es hilft, Forschenden den Weg zu Quellen zu weisen, die sonst vielfach im Verborgenen bleiben würden.

Familiengeschichten werden heute jedoch nicht mehr angefertigt. Somit verbeiben noch die folgenden Schwerpunkte unserer Tätigkeit:

Nicht nur Quellenvermittlungen rund um den deutschen Niederadel bietet das IDA, auch kostenfreies Quellenmaterial im Volltext - z.B. Aktensignaturen aus dem Vorpommerschen Landesarchiv Greifswald, sind bereits online abrufbar. Damit ist die Website des IDA nicht nur Hinweismittel, sondern auch Editionsplattform.

Dem planmäßige Ausbau unserer Register und unserem papierenen Zettelkasten, in dem die Quellenverweis notiert werden, wird unser zukünftiges Streben dienen. Seit 1998 werden archivalische und literarische Auswertungen neuer Quellen sukzessive fortgesetzt, so unter anderem das auf mehrere Jahre angelegte interne Großprojekt der Registererschließung zum Periodikum Deutsches Adelsblatt ab Erscheinungsjahr 1883 bis zur Gegenwart, nachdem wir im Sommer 1999 eine eigenfinanzierte Verfilmung der Jahrgänge 1883-1928 auf 60 Mikrofilmrollen durchführen konnten.
 
Sitz des Instituts Deutsche Adelsforschung

Daneben betätigte sich das IDA 1998 in der Erforschung sozialer Randgruppen und baut seither das "Deutsche Gauner-Repertorium" kontinuierlich aus, ein Verzeichnisses zur Erschließung und bibliographischen Nachweisung deutscher Steckbriefe des 16. bis 20.Jahrhunderts.

Seinen Sitz hat das IDA nach einem im Herbst 2005 erfolgten Umzug von Owschlag im Kreis Rendsburg-Eckernförde, wo es seit 1993 ansässig war, nunmehr im Stadtteil Düsternbrook der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt Kiel im 1903 erbauten Hause Forstweg 14, welches sich ehemals im Besitz des ostpreußischen im Kreis Rössel ansässigen Fideikommißherrn und Kaiserlich Deutschen Konteradmirals außer Diensten Reinhold v.Fischer-Loszainen (1870-1940) befand, der dort in den Jahren 1905 bis 1907 als Kaiserlich Deutscher Korvettenkapitän wohnte, bevor er sein Haus an den Musikdirektor und Dirigenten Prof. Dr. Fritz Stein (1879-1961) verkaufte.


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Website erstellt vom Institut Deutsche Adelsforschung, www.edelleute.de
Online gestellt am 10.11.2002