| Institut Deutsche
Adelsforschung |
Gegründet 1993 - Online seit 1998 |
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Edelfrauen in Hof- und Courroben 1875-1911
Findhilfsmittel über Bildquellen zu jungen weiblichen Adeligen
in Festkleidung
Abbildungen von Courroben sind zahlreich in den Modezeitschriften des
19. und beginnenden 20.Jahrhunderts vorhanden, doch nie findet man dabei
bekannte Damen und die Namen der Modelle vor. Nicht uninteressant sind
daher Abbildungen von adeligen Ballteilnehmerinnen in ihrer speziellen
"Toilette".
Ein bibliographisch bisher kaum bekanntes 104-seitiges Werk enthält
eine ganze Reihe solcher seltener Photographien. Das Werk, privat von einer
Handelsfirma, dem Seidenhaus Michels & Co. (Inhaber um 1910 war der
Hoflieferant Fritz Gugenheim, der in dem Werk auch eine mehrseitige Geschichte
seines Geschäftes publiziert hat), ohne Datum in Berlin herausgegeben,
weicht in vielem von den gewöhnlichen Druckwerken ab, mit denen es
vergleichbar wäre. Weder besitzt es ein Register, noch ein Inhaltsverzeichnis
oder Seitenzahlen.
Die verschiedenen Kapitel behandeln indes sehr unterschiedliche Themen
rund um die Festkultur des preußischen Königshofs von 1804 an
bis kurz vor den ersten Weltkrieg, enthalten aber auch kulturhistorische
Aufsätze, die reich bebildert sind und mit dem Hof nichts oder nur
sehr wenig zu tun haben:
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Die preußische Krone / Die Hoffeste / Kaiser Friedrichs Medicäerfest
(1875) / Ein Fest in Primkenau (1885) / Der große Maskenball in Berlin
(1804) / Aus dem Privatleben der Kaiserfamilie / Das Werk der Kaiserin
/ Der Sport / Das Hoftheater / Lalla Ruth (Festspiel) / Der Kaiser und
die Kunst / Die Hohkönigsburg / Hof-Kalender 1911 (Gedenktage) / Geschichte
des Seidenhauses Michels & Co in Berlin und Krefeld.
Kommen wir jedoch zurück zu den Damen. Sie sind ohne Zusammenhang
mit dem Text genannt und wurden lediglich als Beispiele für die Prächtigkeit
der Festkleidung, sozusagen als illustrierendes Einsprengsel und Auflockerung
gebracht. Zum Teil handelt es sich um Gemälde, die abphotographiert
wurden, zum Teil handelt es sich auch um Photographien der Damen selbst.
Neben kulturhistorischem Interesse dürften die Bilder auch aus
genealogischen Gründen interessant sein und sind zugleich eine unverhoffte
Möglichkeit für Familieninteressierte, Portraits von Angehörigen
zu erhalten, die oftmals Geschlechtern angehörten, die nach 1945 aus
dem Osten vertrieben wurden, so daß ein Teil der in den Familien
sicherlich ehemals vor 1945 vorhandenen Abbildungen oder Gemälde nicht
mehr existent sind. Somit kann die vorliegende Sammlung zu einer guten
Ersatzüberlieferung für Portraits werden, obwohl die Menge sehr
gering ist.
Teilweise wurden die Namen und der Stand der betreffenden Personen von
dem Verfasser des Buches verändert. Wir weisen z.B. darauf hin, daß
die Familie v.Knebel Doeberitz den freiherrlichen Stand nicht besitzt und
daher keine "Freiinnen" kennt und sich auch nicht "Knebel-Döberitz"
schreibt. Für die Richtigkeit der adelsrechtlichen Bezeichnung kann
im Einzelnen vom Institut Deutsche Adelsforschung daher keine Gewähr
übernommen werden und obliegt dies der Prüfung durch den interessierten
Forscher selbst.
Im folgenden Abschnitt ist zunächst einmal eine Liste der vorkommenden
Namen zur groben Orientierung vermerkt. Auf Wunsch senden wir Ihnen gern
die genaue Bezeichnung des Fundortes zu und den Standort, damit Sie sich
gegebenenfalls Reproduktionen der Quellen bestellen können.
Möglichkeiten
zum Bezug der Volltexte anfordern!
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Gräfin Tiele-Winckler (photographiertes Gemälde)
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Gräfin Matuschka (photographiertes Gemälde)
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Frau Kracker v.Schwartzenfeldt geborene v.Kramsta (photographiertes Gemälde)
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Gräfin Freda v.Schwerin geborene v.Kleist (photographiertes Gemälde)
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Gräfin v.Wedel (photographiertes Gemälde)
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Gräfin v.Zeppelin-Aschhausen (photographiertes Gemälde)
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Fräulein v.Eisenhart-Rothe (Photographie)
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Frau Oberst v.Schweinitz geborene Gräfin zu Eulenburg (Photographie)
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Fräulein v.Meyringk (Photographie)
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Frau v.Bethmann-Hollweg geborene Gräfin Harrach (Photographie)
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Freifrau v.Scheffer-Boyadel (1864-1904), geborene Riebeck, Tochter eines
sächsischen Montanindustriellen, Gattin des Generals Frhr. Reinhard
v.Scheffer-Boyadel (1851-1925), Fideikommißherrn auf Boyadel in Niederschlesien.
Sie hat eine ungleich seltene adelsrechtliche Entwicklung durchgemacht:
Preußischer Adelsstand 1890, preußischer Freiherrenstand in
Primogenitur gebunden an den Besitz von Boyadel 1905 (Photographie nach
einem Gemälde)
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Fräulein v.Schubert (Photographie)
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Freiinnen v.Knebel-Döberitz (Doppelportrait, Photographie)
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Frau v.Guaita (Photographie)
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Frau v.Oettinger (Photographie)
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Frau v.Mülmann geborene v.Barby (Photographie)
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Ferdinand Graf v.Harrach (Photographie)
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Gräfin Ferdinand v.Harrach geborene Gräfin v.Pourtales (Photographie)
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Frfr. v.Tiele-Winckler geborene Gräfin v.der Schulenburg (Photographie)
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Freiin Huberta v.Tiele-Winckler (Photographie)
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Gräfin Jelka v.Kanitz geborene Freiin v.Tiele-Winckler (Photographie)
Ferner befinden sich Photographien von folgenden Persönlichkeiten
(nicht in Hofkleidung) in dem Werk:
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Viktor v.Podbielski, Landwirtschaftsminister (3 Photographien)
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Gräfin Walpurgis zu Dohna-Schlobitten, Hofdame (Photographie)
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Elisabeth v.Trotha, Hofdame (Photographie)
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Georg Graf v.Hülsen-Haeseler, Generalintendent (Photographie)
| Sie fragen - Wir antworten! |
Sie interessieren sich für einen der obigen Einträge? Dann
senden wir Ihnen gern den kompletten Quellen-Nachweis (bestehend aus genauem
Titel, Signaturenbezeichnung, Seitenangaben etc., Anschrift und eMail der
die Originalquellen besitzenden Institution) zu, mit dem Sie bequem Reproduktionen
vom Rechner aus bestellen können. Einfach den Sie interessierenden
Namen unten in das Feld einfügen.
| Welche Leistung erfolgt? |
Wir vermitteln Ihnen ausschließlich per eMail die
nötigen Quellennachweise, das heißt, wir sagen Ihnen, in welchen
deutschen Staatsarchiven und -bibliotheken sich Material zu einem Namen
befindet. |
| Weshalb keine Kopien? |
Da es sich bei den Quellen meist um seltene Drucke in
Bibliotheken bzw. um einmalige handschriftliche Akten in deutschen Staatsarchiven
handelt, können wir von hier aus leider keine Kopien anfertigen. |
| Woher gibt es Kopien? |
Reproduktionen müssen Sie sich von dem Eigentümer
der Quellen kommen lassen: Den Bibliotheken und Staatsarchiven. Wir nennen
Ihnen aber selbstverständlich Anschrift, eMail und auch schon einen
vorgefertigten speziellen Mustertext zum Bestellen. |
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Nur 15,00 Euro je Familienname. Dafür stellen wir
Ihnen abschriftlich alle Nachweise aus unserem Zettelkasten zur Verfügung.
Wünschen Sie nur einen einzigen Nachweis, kostet dies lediglich 5,00
Euro. Und sollten wir keinerlei Nachweise finden, so entfallen für
Sie jegliche Kosten. |
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