Institut Deutsche Adelsforschung
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Familienkundliche Gelegenheitsfindlinge 1500-1900

Nachweise zu Miszellen und Zufallsfunden anderer Forscher zu deutschen Edelleuten

Diese seltsame Beschreibung, die heute weitgehend unbekannt ist und für die jetzt mehr der Begriff "Gelegenheitsfunde" verwendet wird, enthält meist immer personalgeschichtlich interessante Miszellen, also vom Umfang her kleine und eher zusammenhanglose Fundstücke aus der Zufallsforschung, die oft bei anderen genealogischen Forschungen "nebenbei" anfallen.

So taten sich einst schon früh Genealogen zusammen und schickten Ihre "Gelegenheitsfindlinge" an diverse genealogische Zeitschriften ein, zum Beispiel die hier untersuchten "Familiengeschichtlichen Blätter", die um 1900 erschien.  Das Charakteristikum der "Gelegenheitsfindlinge" ist es auch, daß sie dort gefunden werden, wo man sie nicht vermuten würde, also an Stellen, an denen eine Familie nicht unbedingt gesucht wird. Wir möchten dies mit einem Beispieleintrag erläutern:

  • v.Schmelzing "Den 29.July [1599] wahren Mons. Tempel [Junker Olivier v.Tempel] und rittmeister Schmeltzingh zu Newenhauß [Grafschaft Bentheim] bei Graven Arnoldten zu gaste. Dießre Schmeltzingh, so mit Tempel ein statischer capitain ist, drinck kein ander getrencke, nuhr rein wasser, ist dabei lebendigh und starcker natur, kan sich auch damit so frölich machen, wie andere bei wein und bier."Aus: Döhmann: Das Leben des Grafen Arnold v.Bentheim 1554-1606, S.62, eingesandt von Dr. Ludwig Edel.
Neben solchen Anekdoten sind aber auch Abschriften aus Kirchenbüchern, Beschreibungen von Grabplatten, Lebensläufe von Militärs mit ihren Beförderungen oder ähnliche Informationen enthalten, oft von unterschiedlichem Umfang von wenigen Zeilen bis hin zu einer ganzen Seite mit Stamm- oder Nachkommentafeln. Sie stammen aber aus den unterschiedlichsten Zeiten vom Mittelalter bis zum Beginn des 20.Jahrhunderts und sind auch aus dem gesamten Deutschen Reich, so daß die Gelegenheitsfindlinge sehr viele Territorien abdecken, auch die des historischen Deutschlands jenseits von Oder und Neiße. Hierzu ein weiteres Beispiel:
  • v.Goerne "Abraham Philipp Rudolph v.Goerne, Kgl. Preußischer Rittmeister im Neumärkischen Dragoner-Regimente, Chef einer Escadron, Ritter des Verdienst- und Wladimir-Ordens. wurde den 2.Mai 1813 in der Schlacht bei Groß-Görschen tödtlich verwundet, und starb an den erhaltenen Wunden den 6.Juli 1813 im 36.Jahre seines Alters". Grabstein auf dem alten Johannisfriedhofe zu Leipzig. Eingesandt von Richard Auerswald aus Leipzig-Connewitz.
In der Regel werden die "Gelegenheitsfindlinge", die wir gedruckt vorgefunden und in einem Register indexiert haben, allerdings nur Puzzleteile sein, doch solche, mit denen man wohl als Forscher nicht unbedingt gerechnet hätte. Sie bieten daher mache Überraschungen oder auch Daten, die man sonst nur unter Schwierigkeiten ermitteln kann.

Auf Wunsch senden wir Ihnen gern die genaue Bezeichnung des Fundortes zu und den Standort, damit Sie sich gegebenenfalls Reproduktionen der Quellen von einer deutschen Bibliothek bestellen können.

Für folgende Familien des deutschen Adels sind "Findlinge" vorhanden:

Arenfeldt, v.
Arnsßdorf (Arenstorff), v.
Arnswaldt, v.
Asseburg, v.
Beltzleben (Bültzingslöwen?), v.
Beulwitz, v.
Bibow, v.
Blücher, v.
Bodenstaff, v.
Borries, v.
Bose, v.
Bothmer, v.
Brandenstein, v.
Brandt v.Lindo (B.v.Lindau)
Brockhusen, v.
Broizem, v.
Brömbsen, v.
Brösigke, v.
Buch, v.
Bulow (Bülow), v.
Bülow, v.
Burckersroda, v.
Cramon, v.
Czettritz u.Neuhaus, v.
Damm, v.
Damm, v.
Dassel, v.
Decken, v.der
Diepenbroick, v.
Diepenbroick-Grüter, v.
Dincklage, v.
Dobbelstein (Doppelstein?), v.
Dobeneck, v.
Dobeneck, v.
Dobeneck, v.
Düring, v.
Echte, v.
Eimbeck, v.
Einsiedel, v.
Eltz, v.
Estorff, v.
Eytzen (Eitzen), v.
Fölckersam, v.
Galen, v.
Gemmingen, v.
Gerstmann v.Gerstfeld
Goerne, v.
Gottesheim, v.
Graba, v.
Guttenberg, v.
Hackelberg, v.
Hagen, v.
Hahn, v.
Hammerstein, v.
Hanstein, v.
Helmersen, v.
Heydebreck, v.
Hirschfeld, v.
Holstein, v.
Holstein, v.
Hoverden, v.
Kameke, v.
Ketteler, v.
Kleinow, v.
Kniestedt, v.
Knobelsdorf, v.
Künsberg, v.
Künßberg, v.
Kutzschenbach, v.
Ledebur, v.
Levetzow, v.
Liebermann v.Sonnenberg
Lindenfels, v.
Linsingen, v.
Linsingen, v.
Lippe, v.derg,
Löhneisen, v.
Lowtzow, v.
Lühe, v.der
Lützow, v.
Maltzahn, v.
Maltzan, v.
Mandelsloh, v.
Manteuffel, v.
Marschall v.Bieberstein
Mehden, v.
Minnigerode, v.
Moltke, v.
Mühlenfels, v.
Müllner v.Mühlhausen
Münchhausen, v.
Münchhausen, v.
Münster, v.
Oelsnitz, v.
Oldershausen, v.
Ompteda, v.
Osterode, von (jüdischer Herkunft, nichtadelig!)
Passow, v.
Pentz v.Pentzenau
Pentz, v.
Petersdorff, v.
Plessen, v.
Pudelitz, zug,
Raben, v.
Rantzau, v.
Rantzow, v.
Rauchhaupt, v.
Rauschenplat, v.
Rechenberg, v.
Reibnitz, v.
Reiche, v.
Reischach, v.
Reitzenstein, v.
Reitzenstein, v.
Restorff, v.
Rheden, v.
Rochow, v.
Rolas (Rollas) du Rosey, v.
Rostock, v.
Roux, v.
Rüxleben, v.
Salder, v.
Schack, v.
Schaumberg, v.
Scheven, v.
Schindel, v.
Schmeling, v.
Schmelzing, v.
Schmiedeberg, v.
Schönberg, v.
Schöning-Ehrlich, v.
Schöpfer, v.
Schreiber, v.
Schulenburg, v.der
Schwerin, v.
Seckendorff, v.
Seherr-Thoß, v.
Senfft v.Pilsach
Sode (Soden), v.
Soden, v.
Speicher, v.
Stade (Staden), v.
Stein de Lapide, v.
Stein, v.
Steinsdorf, v.
Strahlendorf (Stralendorff), v.
Studnitz, v.
Taubadel, v.
Tautphoeus, deg,
Tettau, v.
Tettenborn, v.
Trebra, v.
Treskow, v.
Treusch v.Buttlar, v.
Truchseß v.Wetzhausen, v.
Tucher v.Simmelsdorf
Uslar, v.
Ußlar, v.
Valden, v.
Varchim (Frachmin, Farchmiehn, Farchmien, Farchmin), v.
Vincent de Montfort, v.
Vogelsang, v.
Waldenfels, v.
Wangenheim, v.
Warburg, v.
Weissenbach, v.
Weltzien, v.
Wenckstern, v.
Wendt, v.
Werden, v.
Werth, de
Westenholz (Westenholtz), v.
Winckel, aus dem
Windheim, v.
Woysky, v.
Zanthier, v.


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