Institut Deutsche Adelsforschung
Gegründet 1993
Online seit 1998

Start | Sitemap | Tipps | Anfragen | Zeitschrift | Neues | Über uns | AGB | Impressum

Norddeutsche Adelszeugen im Streit um Delmenhorst 1548/68

Hinweise auf Zeugenaussagen mit biographischen Daten aus dem 16.Jahrhundert

Im Jahre 1547 hatte Graf Anton von Oldenburg im Schmalkaldischen Krieg die Herrschaft Delmenhorst in Niedersachsen mit Gewalt an sich gebracht. Da diese Herrschaft seit dem 15.Jahrhundert vom Münsteraner Bischof besetzt war, glaubte dieser, die gewaltsame Einnahme des Oldenburgers sei widerrechtlich. Er strengte daher einen Prozeß an, der vor verschiedenen Gerichten um die Rückgabe der Herrschaft verhandelt wurde. Vom Reichshofrat, bei dem der Prozeß 1548 begann, wurde er schließlich ans Reichskammergericht weitergereicht.

Beide Parteien boten eine Unmenge an Zeugen auf, um ihre Sichtweise der Rechtsverhältnisse zu unterstreichen. Dabei wurden auch viele Adelige aus Norddeutschland zitiert und befragt. Neben den Sachaussagen hinterließen die befragten Zeugen aber immer auch Angaben zu ihren persönlichen Verhältnissen, die wir uns hier zunutze machen wollen. Die überlieferten Akten enthalten kurze biographische Daten über eine Reihe von spätmittelalterlichen Edelleuten vorwiegend des norddeutschen Raumes.

Als Beispiel für mögliche Auskünfte personengeschichtlicher Art dient ein Eintrag aus der Befragung der Zeugen vom 28.April 1548 in der kaiserlichen Reichshofratkanzlei zu Augsburg:

  • "Jost v.Dinklage, Domherr zu Osnabrück und Paderborn, ist dem Bischof von Münster nur als Domherr zu Osnabrück verpflichtet, sein Vater hatte zu Lebzeiten wohl Lehn vom Bischof, er selbst aber gar nicht".
Auch wenn in diesen Einträgen genealogische Tagesdaten nicht zu erwarten sind, so sagen diese Auskünfte doch
Einiges zur Person, so daß es sich um einen willkommenen Registerbeitrag zur norddeutschen Adelsgeschichte handeln wird, wenn wir hier an dieser Stelle eine Liste der (schon transkribierten und gedruckten) Quelleninhalte bringen.

Im folgenden Abschnitt ist zunächst einmal eine Liste der vorkommenden Inhalte zur ersten Orientierung vermerkt. Auf Wunsch senden wir Ihnen gern die genaue Bezeichnung des Fundortes zu und den Standort, damit Sie sich gegebenenfalls Reproduktionen der Quellen bestellen können.

Amelunxen, Hermann v.
Bardenfleth, Gerd v.
Beer (Behr?), Arnd v.
Bernefur, Jost v.
Bicker, Luder v.
Bokerodt, Wilhelm v.
Borch, Arnoldus v.der
Broeck (Broeke), Gerd v.
Budde, Gisbertus v.
Busch, Albert v.dem
Crumpe, Otto v.
Damme, Otto v.
Dinklage, Herbert v.
Dinklage, Johann v.
Dinklage, Jost v.
Elmendorff, Herbert v.
Eppen, Klaus v.
Frieß zu Heslager, Johann v.
Guldenstern, Magnus v.
Holte (Hollte), Henrich v.
Hovelen, Gerhard v.
Hude, Kurt v.der
Hude, Segebad v.der
Kluver, Borchart v.
Kluver, Heinrich v.
Langen, Asken v.
Langen, Berent v.
Langen, Herbort v.
Langen, Hermann v.
Lüdinghausen, Anton v.
Lutten, Rodolf v.
Mandelsloh, Marie v.
Minden, Asmus v.
Nagell, Gerhard v.
Quernheim (Quernenn), Alhart v.
Rantzau, Christoffer v.
Rantzau, Sivert v.
Reken, Frederich v.
Reventlow, Ivo v.
Rietberg (Riepperg), Otto Graf v.
Rietberg (Rietperg), Johann Graf v.
Schagen, Johann v.
Schenckinck, Hermann v.
Schmiesing, Johann v.
Schmising, Heinrich v.
Steding, Wilcken v.
Steiten (Styten), Antonius v.
Thülen (Thuilen), Arnold v.
Varendorp, Eberhard v.
Varendorp, Evert v.
Varendorp, Ludloff v.
Voss, Bernhard v.


Jetzt Quellennachweise bestellen

Ja, bitte senden Sie mir Nachweise zum obigen Namen:

Ich habe Interesse:
nur am Quellen-Nachweis zu diesem Spezialvorkommen
auch an weiteren Quellen-Nachweisen zur Familie (soweit ermittelbar)
auch an Wappenquellen-Nachweisen zur Familie (soweit ermittelbar)

Mein Name:

Meine Straße:

Meine Postleitzahl und mein Ort:

Meine eMail: (bitte Eingabe unbedingt korrekt vornehmen)

Welche Leistung erfolgt?

Wir recherchieren Ihnen Quellennachweise gemäß unserer Musterantworten, das heißt, wir sagen Ihnen, in welchen Staatsarchiven und Bibliotheken Sie welches Originalmaterial finden. Mithilfe unserer Nachweise können Sie anschließend Kopien aus den Archiven und Bibliotheken anfordern.

Was kostet die Recherche?

Je Anfrage 20 Euro pro Familienname für eine unbegrenzte Anzahl von Quellennachweisen. Recherchen ohne positives Ergebnis sind kostenfrei.

Wann erhalte ich das Recherche-Ergebnis?

Stets binnen 24 Stunden nach Anfrage!
Anschließender Support ist kostenfrei!

Ja, ich akzeptiere:
die Allgemeinen Geschäftsbedingungen inklusive Musterantworten sowie Widerrufs- und Datenschutzerklärung
 


©  Institut Deutsche Adelsforschung - Quellenvermittlung für Wissenschaft, Familienforschung, Ahnenforschung | Seitenanfang