Ein Bericht von unserem Lloyd-Freund Jens Schumacher, Quickborn:

 

 

Mit dem Lloyd zum

Treffen des DANSK BORGWARD KLUB in Fredericia

vom 04.-06.08.2000

 

04.08.2000

 

Die Lloyd-Freunde Uwe und Ute Schröder, Gerd Bollmann, Bärbel Bahde und ich machten uns am Freitag, den 04.08. mit unseren  Lloyds auf den Weg, um am Treffen des Dansk Borgward Club in Fredericia teilzunehmen.

Uwes Lloyd, der ja schon erfolgreich an der der diesjährigen Nordkapp-Fahrt teilgenommen hatte, konnte sich diesmal ausruhen. Er legte die Strecke kurzerhand auf dem Trailer zurück.
Unser Lloyd und auch der Lloyd von Gerd „Bolli“ Bollmann sollten aber auf eigener Achse nach Fredericia rollen.

Bevor wir in Quickborn starten konnten, mußte ich erstmal „Haubentaucher“ spielen.
Ein Zylinder wollte nicht so recht mitlaufen, wollte unser Lloyd etwa kneifen?
Nach ein paar Handgriffen lief er aber richtig gut, so gut, daß wir glatt ‘ne Viertelstunde vor den anderen bei Ellund die Grenze nach Dänemark passierten.

Direkt an der Grenze ging uns Gerd dann verloren, er hatte eine falsche Ausfahrt genommen. Glücklicherweise konnten wir ihn aber per Funk „einfangen“. Bis Fredericia wurde dann im Konvoi gefahren.  

Bei der Ankunft in Fredericia am Frederica-Idrætcenter wurden wir von Frede Boll herzlich willkommen geheißen. Er deutete auf Bärbel und mich mit den Worten
„Ihr seid schlapp - Ihr ward nicht mit am Nordkapp!“ - Frede ist halt immer zu Scherzen aufgelegt.

Danach galt es, die erste, inoffizielle „Sonderprüfung“ zu bestehen: Zwei Zelte mussten aufgebaut werden. Diese Prüfung wurde von Gerd und mir aber ohne Probleme erledigt, gegen den knurrenden Magen gab’s dann leckere Sachen vom Grill.


(Ein LLOYD erfreut) 

Ein Kännchen Bier dazu durfte nicht fehlen und müde vom langen Tag trollten wir uns nach einem abendlichen „Verdauungsspaziergang“ in unsere Zelte.

05.08.2000

Geweckt wurden wir durch das Geräusch eines Lloyd-Motors - Uwe war zum Brötchenholen gefahren. Wir sorgten dann für die Beilagen, die Nordkapp-Fahrer wissen noch, was auf’s Brötchen kommt- ein ordentlicher Klacks „TAMARA“!

Am Samstagmorgen erfolgt beim Dansk Borgward Klub dann auch die Anmeldung.
Nach der Begrüßung durch den diesjährigen Veranstalter, Lars Jensen, erhält jedes angemeldete Team eine Tüte mit den Unterlagen zur Rallye, Beschreibung der Stadt Fredericia und natürlich das Erinnerungspräsent. .  

Anschließend starteten 16 Fahrzeuge der Borgward-Gruppe zum Korso durch Fredericia.
Beim Hauptpostamt stellten sich die Isabellen und Lloyds dann zum „Gruppenfoto“ auf, und liessen sich von der Bevölkerung eingehend begutachten.

 
(LLOYD Parade auf dem Marktplatz von Fredericia)

 

Wer schon einmal an einem Treffen des Dansk Borgward Klub teilgenommen hat, weiß, daß es in diesem Klub durchaus ein paar besondere Autos gibt; so z. B. eine Isabella Kombi, ein Hansa 1100 Coupe oder zwei Borgward B 611 Wohnmobile.  

 
 
(Raritäten aus Bremen)

Rechtzeitig zum Mittagessen, waren wir wieder am Idrætcenter. Ein Idrætcenter ist übrigens ein Sportcenter. Dort gab es ein leckeres Fischbuffet.


(Hurra for Fisk)

Um die beim Mittagessen angefutterten Kalorien wieder loszuwerden, starteten wir zur Familienrallye.
Es ging rund 40 Kilometer durch die Umgebung Fredericias.
Während der Rallye mussten verschiedene „Sonderprüfungen“ erledigt werden.
An einem Kontrollpunkt mussten Bälle in einen Eimer geworfen werden - eigentlich einfach, hier aber erschwert durch eine lange „Nase“ durch welche das Sichtfeld stark eingeschränkt war.

An einem anderen Kontrollpunkt gab es „Striptease - verkehrt“, aus einem Berg diverser Klamotten mussten innerhalb von 1 Minute soviele Sachen angezogen werden, wie möglich.

Endlich am Ziel, am Idrætcenter, war die letzte Aufgabe zu erledigen, aber die hatte es in sich. Aus 10 verschiedenen Gläsern mussten die darin enthaltenen Flüssigkeiten am Geruch erkannt werden. Wehe, man fing ausgerechnet mit Glas Nr. 2 an, dann war gleich „Finito“.
Glas Nr. 2 enthielt nämlich Ammoniak pur!
Der Inhalt der anderen Gläser war weitaus harmloser, Bohnerwachs, Altöl, kalter Kaffee, usw..

Beim anschließenden Festabend war aber alles wieder vergessen.
Nach dem leckeren Abendessen gab es die Siegerehrung, danach konnte zu flotter Musik von „DJ Lars“ das Tanzbein geschwungen werden.
Gegen Mitternacht ging’s dann zurück zum Zelt.

06.08.2000

„TAMARA“ kann heute im Kühlschrank bleiben, das Frühstück findet gemeinsam mit den Freunden vom DANSK BORGWARD KLUB statt.
Anschließend werden die Zelte abgebaut und die Lloyds wieder reisefertig gemacht.
An der nächsten Tankstelle bekommen auch die Lloyds noch ihr „Frühstück“, danach heißt es Kurs Deutschland. Am frühen Nachmittag kommen wir wohlbehalten wieder in Quickborn an.

 


(Auf der Rückfahrt) 

 


Last Updated: August 23th, 2000
email: aluetjens@foni.net